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Freie Demokraten Bingen am Rhein

Aktuelles

Trauerfeier

Zum Gedenken an Klaus Kinkel

Familie, Freunde und Wegbegleiter nahmen bei einer Gedenkfeier im Hans-Dietrich-Genscher-Haus Abschied von Klaus Kinkel. Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble, Außenminister Heiko Maas, der FDP-Parteivorsitzende Christian Lindner und FDP-Präsidiumsmitglied ...

Versprochen - gehalten

Wahlperiode 2014 - 19 / Versprochen - gehalten

Freie Demokraten: sachlich – konsequent – gut
Wahlprogramm 2014 fast vollständig umgesetzt

Bei der Kommunalwahl 2014 gingen die Freien Demokraten mit sieben Binger Perspektiven, man kann auch sagen mit sieben Forderungen in den Wahlkampf.
Im kommenden Jahr ist wieder Kommunalwahl und wir wollen zeigen, inwieweit wir unsere Perspektiven für Bingen erreicht haben:
1. BIN für Schuldengrenze
Nach wie vor stehen wir Freie Demokraten für solide Finanzen. Viele Einzelmaßnahmen der letzten Jahre haben wir nicht unterstützt, weil sie in unsren Augen zu teuer, manchmal auch unsinnig und zu teuer waren. Leider hat das die Ratsmehrheit in Bingen anders gesehen.
Als wesentliche Beispiele seien hier genannt:
• Unterstützung des NABU mit insgesamt 400.000,00 Euro für den Neubau eines Naturschutzzentrums in Bingen-Gaulsheim.
• Mehrkosten inHöhe von 100.000,00 Euro für Naturpflaster am Alten Rathaus in Büdesheim.
• Ankauf und Umgestaltung des Schulze-Gartens in Büdesheim für über 300.000,00 Euro
• Rückkauf der Strom- und Gasnetze vom RWE bzw. EWR im Rahmen der sogenannten Rekommunalisierung. Der Kaufpreis steht noch nicht fest, weil das RWE die Unterlagen zur Bewertung der Netze nicht herausgibt. Fest steht jedoch, dass Bingen bis dato schon 800.000,00 € für Anwalts- und Beratungskosten ausgegeben hat. Ein Ende dieses Fiaskos ist noch nicht abzusehen.
• Neubau von Stadtbibliothek und Standesamt sowie Umbau des Schwarzen Hauses (ehemalige Pennrichdruckerei) zum Bürgerbüro für mehr als drei Millionen Euro. Es gibt hier zwar erhebliche Zuschüsse, aber letztlich sind das auch Steuergelder und die Folgekosten bleiben voll bei Bingen.
• Mehrkosten für Einbau eines gepflasterten Fahrbahnteilers in der Rochusstraße 100.000,00 €.
• Mehrkosten für den Umbau der Waldstraße und Schaffung einer Parkflächeninsel vor dem Waldfriedhof ca. 200.000,00.

Nur der guten Konjunktur sowie der Tatsache, dass die Ratsmehrheit die Grundsteuer erhöht hat, ist es zu verdanken, dass der Schuldenstand der Stadt Bingen die im Wahlkampf 2014 als Obergrenze anvisierte Summe von 50 Millionen noch nicht überschritten hat. Zählt man allerdings die Verschuldung der Stadtwerke hinzu, so wurde diese Grenze bereits gerissen.

2. BIN für sichere und saubere Stadt
Dieses Thema hat gerade seit der Eröffnung des City-Centers-Bingen (CCB) an Brisanz zugelegt. Auf dem Vorplatz vor dem CCB kommt es vermehrt zu unschönen Situationen, weil sich dort Leute aufhalten, die, oftmals alkoholisiert, Passanten anpöbeln, lärmen und Müll zurücklassen. Aber auch im übrigen Stadtgebiet ist eine vermehrt Verschmutzung festzustellen. Deshalb haben die Freien Demokraten hierzu schon mehrfach Anträge und Anfragen gestellt:
• Nov. 2014: Für den Doppelhaushalt 2015/16 wird die Einstellung von kommunalen Hilfspolizeibeamten beantragt. Dieser Antrag wird zunächst in den Personalausschuss verwiesen. Am 15.01.2015 beschließt der Personalausschuss die Schaffung von zwei Stellen mit jeweils 30 Wochen Stunden im Vollzugsbereich.
Die Stellen werden ausgeschrieben, es bewerben sich jedoch keine geeigneten Personen.
• März 2016: Anfrage nach dem Sachstand der Besetzung der zwei Stellen im Vollzugsdienst. Laut Verwaltung werden die Stellen nochmals ausgeschrieben. Man habe jedoch kaum Hoffnung, dass sich geeignete Bewerber melden, weil die Stellen nicht attraktiv genug seien.
Die Freien Demokraten machen deutlich, dass sie mit dem Ergebnis nicht zufrieden sind. Mittlerweile sehen auch die anderen Fraktionen die Notwendigkeit, in diesem Bereich aktiv zu werden
• Sept. 2016: erneute Anfrage in Sachen Einstellung Vollzugsmitarbeiter.
Die Verwaltung gibt die Auskunft, dass auch die zweite Ausschreibung ohne Erfolg geblieben sei.
Alle ausgesuchten Bewerber hätten in ihrer Absage übereinstimmend angegeben, dass zum einen die geringere Bezahlung bei der ausgeschriebenen Teilzeittätigkeit und auch die ungünstigen Arbeitszeiten (Abendstunden/Wochenende) wenig attraktiv seien. Grundsätzlich würden alle Bewerber eine Vollzeitstelle suchen, so dass eine Teilzeittätigkeit mit ungünstigen Arbeitszeiten von den Bewerbern nur als „Übergangslösung“ angesehen würden. Oberbürgermeister Feser kündigt an, die Thematik in den Haushaltsberatungen aufzugreifen.
• Sept. 2016: Antrag im Stadtrat, eine Debatte über die Sauberkeit in der Stadt zu führen. Der Antrag wird in den Hauptausschuss überwiesen.
• Nov. 2016: im Rahmen der Haushaltsberatungen beantragen die Freien Demokraten die Aufstellung von größeren Müllgefäßen. Dieser Antrag wird angenommen. Der Austausch soll sukzessive erfolgen.
• Juni 2017: Anfrage bezüglich der Maßnahmen, mit deren Hilfe auf die Vorfälle am CCB reagiert werden soll. Die Verwaltung antwortet sehr zurückhaltend, gibt jedoch bekannt, dass mittlerweile ein neuer Vollzugsmitarbeiter eingestellt werden konnte. Dessen Schulung sei aber erst im Spätjahr 2017, so dass er erst im Frühjahr 2018 entsprechend eingesetzt werden könne.
Offenbar wird jedoch das Problem der Sicherheit auch von der Verwaltungsspitze als immer dringlicher angesehen, denn es wird ein Qualitätszirkel vorgeschlagen, der die Situation diskutieren und Vorschläge für Verbesserungen machen soll. An diesem Zirkel sollen teilnehmen:
- die Polizei
- das Ordnungsamt
- die Fraktionen
- Vertreter des Jugendamtes / Jugendhauses
• Sept 2017: der Qualitätszirkel wird auf Betreiben des Betreibers des CCB abgesagt. Die Fraktionen reagieren überrascht und verärgert.
• Dez. 2017: auf Betreiben der Fraktionen kommt es nun doch zur ersten Sitzung des Qualitätszirkels Sauberkeit und Sicherheit in der Stadt. Dieser Zirkel tagt insgesamt drei Mal. Am 21.02.2018 einigt man sich auf 13 Maßnahmen, die eine Verbesserung der Situation erreichen sollen. In der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 06.03.2018 werden diese Maßnahmen beschlossen. U.a. ist eine Verschärfung der Gefahrenabwehrverordnung im Bereich Alkoholgenuss enthalten sowie häufigere Kontrollgänge von Ordnungsamt und Polizei.

• Feb. 2018: die Freien Demokraten beantragen, den Löhrturm von Müll zu befreien sowie Verbesserungen im Zusammenhang mit Glascontainern zu erreichen.
Beide Anträge werden angenommen.
• März 2018: die Freien Demokraten beantragen eine Überarbeitung des Verwarnungs- und Bußgeldkataloges der Gefahrenabwehrverordnung mit dem Ziel, das Mindest-Verwarnungsgeld auf 50,00 € festzusetzen. Darüber hinaus ist eine Überarbeitung dieses Kataloges notwendig, denn niemand kann begründen, warum z.B. das Wegwerfen von Kaugummi mit 10,00€ geahndet wird, während das Füttern von Tauben 25,00 € kosten soll, das Füttern von Schwänen oder Enten jedoch ohne Folgen bleibt.
Der Antrag wurde in den Ausschuss verwiesen.
3. BIN für neue Wege im Tourismus
Die Freien Demokraten sehen den Tourismus als Chance für Bingen. Deshalb forderten wir bereits im Wahlprogramm 2014 die Umwandlung des Amtes für Tourismus, Veranstaltungsmanagement und Städtepartnerschaften in eine GmbH oder AG, weil damit mehr Flexibilität und Ideenreichtum ermöglicht werden.
Offenbar hat auch der Oberbürgermeister dieses Potenzial von Bingen erkannt und betreibt nun von Seiten der Verwaltung die Umwandlung des Tourismusamtes in eine GmbH. Es versteht sich von selbst, dass die Freien Demokraten in dieser Frage voll auf Seiten des Oberbürgermeisters stehen.
Ab 01.05.2018 ist Herr Sahnen neuer Leiter des Touriamtes. Er wird der Nachfolger von Dieter Glaab, der am 30.04.2018 in den Ruhestand tritt. Die erste Hauptaufgabe des neuen Mannes ist es nun, die Stadthallen-GmbH in eine Tourismus-GmbH umzuwandeln und ein Konzept zu entwickeln, wie man zum einen den Tourismus in Bingen insgesamt fördern und zweitens wie man die Belegung des RKZ verbessern und damit das jährliche Defizit von ca. 250.000,00 Euro verringern kann.

Tourismusabgabe verhindert
Die Freien Demokraten in Bingen sind stolz darauf, die Tourismusabgabe verhindert zu haben. Nur unserer stetigen Kritik an diesem verwaltungstechnischen und willkürlichen Monstrum ist es zu verdanken, dass sich die CDU ebenfalls von dieser ungerechten Abgabe verabschiedet hat.

4. BIN für mehr Parkplätze
Mit dem Thema „Mehr Parkplätze“ hat die SPD die Wahl 2014 für sich entscheiden können.
Auch die Freien Demokraten hatten diese Forderung in ihrem Wahlprogramm, was allerdings von den Wählerinnen und Wählern wohl nicht so wahrgenommen wurde.
Im Laufe der Legislaturperiode entwickelte sich dieses Thema jedoch zum Dauerbrenner, vor allem auch deswegen, weil viele Bürgerinnen und Bürger, aber auch der Einzelhandel, plötzlich von großer Sorge getrieben wurden, mit dem Bau der Unterführung am Rhein-Nahe-Eck würde sich die Parkraumsituation in Bingen total verschlechtern.
Ein Parkraumgutachten wurde in Auftrag gegeben. Laut Gutachten hat Bingen auch ohne den Behelfsparkplatz Gerbhausstraße genügend Parkplätze.
Trotzdem lehnt die SPD den Bau der Unterführung ab.
Die Freien Demokraten befürworten die Unterführung, fordern allerdings über der Unterführung eine Wohnraumbebauung mit integriertem Parkhaus. Diese Forderung findet jedoch im Stadtrat keine Mehrheit. Hinter vorgehaltener Hand werden jedoch Signale verbreitet, man könne sich dieses Thema noch einmal vornehmen, wenn die Unterführung gebaut ist und man dann feststellt, dass es doch einen Parkplatzmangel gibt.
Daneben wird versucht, mithilfe von Parkraumbewirtschaftung (Verkauf von Dauerparktickets) und Parkvorschriften den begrenzten Parkraum besser nutzen zu können. Es bildete sich eine Parken-in-Bingen-Koalition aus CDU, Grüne, FWG und FDP. Das Parken wurde erheblich verteuert. Dies führte zu starken Protesten bis hin zu Demonstrationen und der Formulierung eines Bürgerantrages. In langen Verhandlungen mit dem Einzelhandel, mit Hoteliers, Anwohnern sowie mit der Verwaltung wurde zum 01.01.2018 ein neues Parkraumkonzept in Kraft gesetzt, was das Dauerparken für Bewohner der Innenstadt erheblich verbilligt (Schaffung von Halbjahres- und Jahresparkkarte), eine Kurzparkzone mit Parkscheibe einführt und die Gebührenfreiheit an Samstagen bereits ab 13.00 Uhr ermöglicht.

5. BIN für sinnvolle Buslinien
Der ÖPNV in Bingen machte Jahr für Jahr operative Defizite zwischen 1,3 und 1,5 Millionen Euro. Dies ist in den Augen der Freien Demokraten eindeutig zu viel. Auch der Oberbürgermeister ist dieser Meinung.
Ein zentrales Ziel der grün-schwarzen Stadtratskoalition war es, den ÖPNV zu stärken und gleichzeitig das Defizit teilweise abzubauen. Hierfür wurde ein Verkehrsgutachten in Auftrag gegeben. Ein neues ÖPNV-Konzept wurde ausgearbeitet. Dieses enthielt jedoch nach Auffassung der Freien Demokraten, am Ende auch in den Augen der CDU, zu viele Ungereimtheiten, so dass es zu Beginn 2018 gestoppt wurde. Zur Zeit sucht ein interfraktioneller Arbeitskreis auf der Basis des vorhandenen Fahrplans nach Einsparmöglichkeiten.
Nach Ansicht der Freien Demokraten können Einsparungen nur erreicht werden, wenn das Busangebot am Wochenende und in den Abendstunden verringert wird. Auch die Nebenlinien (City-Linie, Bingerbrück, Büdesheim) müssen auf den Prüfstand oder der Fahrpreis muss signifikant erhöht werden.
Der Bus zum Regionalbad z.B. kann in unseren Augen ganz entfallen. Es ist auch nicht verständlich, warum in einer Stadt von der Größe Bingens an Wochentagen ein Bus bis um 1.00 Uhr nach Sponsheim bzw. Gaulsheim fahren muss. Wenn man dieses Angebot reduziert, wird eine Einsparung möglich sein. Es wird allerdings erheblicher Widerstand der Busbenutzer und auch von Seiten der SPD und der Grünen zu befürchten sein. Inwieweit sich eine solche Kürzung auf das Ergebnis der Kommunalwahl auswirken wird, kann logischerweise nicht vorhergesagt werden.

6. BIN für Rheinbrücke und Bürgerumfrage
Das Thema Bau einer Rheinbrücke treibt die Freien Demokraten schon seit Jahrzehnten um. Nun ist es einer Bürgerinitiative unter Führung der Freidemokraten Hasso Mansfeld (Bingen), Michael Schwarz (Uhlerborn) und Helga Lerch (Ingelheim) endlich gelungen, über ein Bürgerbegehren den Kreistag zu einer Beteiligung an den Kosten einer Machbarkeitsstudie zu bewegen. Diese Machbarkeitsstudie soll feststellen, ob es unter Wahrung der Belange des Umweltschutzes nicht doch möglich ist, im Bereich Bingen – Ingelheim einen geeigneten Standort für eine Rheinquerung zu finden.

7. BIN für gepflegte Immobilien
Auch dieses Thema ist den Freien Demokraten schon sehr lange sehr wichtig.
Die Stadt Bingen besaß über 300 Wohnung, von denen viele in einem relativ schlechten Zustand waren. Seit Jahren forderten die Freien Demokraten, das die Stadt die Häuser und Wohnungen verkauft.
Die CDU beantragte ein Wohnraumgutachten in der Hoffnung, dieses werde als Ergebnis zeigen, dass Bingen die Wohnungen behalten müsse. Das Gegenteil war der Fall. Der Gutachter kam zum Ergebnis, die Stadt möge zwei Drittel des Wohnungsbesitzes veräußern, damit man mit dem Erlös das restliche Drittel sanieren könne.
Mittlerweile hat die Stadt ca. 60 Wohnungen verkauft. Das ganze Thema wurde natürlich auch durch die Flüchtlingskrise beeinflusst, da dadurch plötzlich verstärkt mehr Wohnraum bereitgestellt werden musste. Mittlerweile beruhigt sich die Flüchtlingskrise zusehends und die Stadt geht in der Zwischenzeit bei der Sanierung von städtischem Wohnraum planmäßiger vor.
Die Sozialdemokraten versuchen in letzter Zeit verstärkt mit Druck auf die Tränendrüse zu erreichen, dass die Stadt sogenannten bezahlbaren Wohnraum bereitstellt bzw. hilft, solche Wohnungen zu errichten.
Gleichwohl stehen die Freien Demokraten nach wie vor auf dem Stadtpunkt, dass es nicht Aufgabe einer Stadt wie Bingen ist, Wohnungen zu vermieten.

Bebauung Gerbhausplatz

Bebauung Gerbhausplatz

Freie Demokraten für sinnvolle Bebauung des Parkplatzes an der Gerbhausstraße
Präsentation eines Modells von Konzeptentwickler Dipl. Ing R. Winter (Mitglied des FDP Stadtverbandes Bingen)
Die Freien Demokraten in Bingen sind der festen Überzeugung ,dass das Rheinvorgelände mit einer Unterführung im Westen (Gerbhausstraße) angebunden werden muss.Die Liberalen werden mit einem Modell zur Überbauung des Trog-Bereiches konkret (Bild im Anhang).
„ Die Fläche des Platzes entlang der Gerbhausstraße, ist viel zu wertvoll um sie nur für eine Unterführung und Parkplätze zu nutzen“, so der Fraktionsvorsitzende der Freien Demokraten Peter Eich.
Ein Zukunftsprojekt von Konzeptentwickler Reinhard Winter zeige, was sich die Liberalen in Bingen seit langem vorstellen und immer wieder vorgeschlagen haben.
Die bisher vorgesehenen Straßen- und Wegführungen der Binger Stadtplaner blieben erhalten und würden lediglich ergänzt,so dass die von OB Feser befürchtete neue und langwierige Umplanung nicht notwendig sei , so die FDP.
„Wir präsentieren hier sozusagen die Eierlegendewollmilchsau“ so der stellv. Parteivorsitzende Dirk Rettweiler.
Auf einer Grundstücksfläche von ca. 2.400 m² können neben den bereits vorgesehenen Parkflächen zusätzlich 20 Parkplätze entwickelt werden inkl. einer ausreichenden Anzahl an Plätzen mit E-Schnellladestationen, um die zukünftige Entwicklung zu berücksichtigen. Das gleiche gilt auch für eine zentrale Fahrradladestation. Auf dem Parkdeck entstünden weitere 20 Parkplätze zugehörig für die mögliche Bebauung von Wohn- bzw. Büroflächen.
Eine Aussichts – und Ausstellungsplattform mit Blick vom Rupertsberg bis ins Rheintal und dem Stadtpanorama rundet den Komplex ab.
Ein zeitgemäßes Energiekonzept im Zusammenspiel mit der Basilika , dem Kindergarten und dem Pfarrhaus kann entwickelt werden,da das derzeitige Energie-Konzept der neuen Bibliothek durch weitere angeschlossene Verbraucher bereits zu 100 % ausgelastet sei.
„ Die exzellente Lage ist das besondere Merkmal dieses Grundstücks, deshalb werden sich Investoren leicht finden lassen“,so der Planer Winter , der übrigens schon als ältester Student Bingens bekannt wurde (die AZ berichtete).
,,Auch eine Nutzung als weiteres Hotel namens „Mama Nahe“ ist uns in den Sinn gekommen“ so Dirk Rettweiler augenzwinkernd. Neben dem neuen Hotel Papa Rhein eine naheliegende Idee, so die Liberalen.
Für die Freien Demokraten sei das von der SPD in der AZ präsentierte Objekt nicht überzeugend und nicht zu Ende gedacht.
So fehle beispielsweise die wichtige und entscheidende Fußgängerunterführung am Starkenburger Hof ,die den Bahnübergang überflüssig mache und somit die Kostenbeteiligung der Deutschen Bahn ermögliche.
Mit dem Konzept der SPD blieben die Kosten größtenteils an der Stadt hängen, stellen die Liberalen fest. Auch die Einschätzung der SPD bezüglich des erhöhten Verkehrsaufkommens könne mit sinnvollen Verkehrslenkungs- und Leitsystemen verhindert werden.
„Dass eine weitere Zufahrt auch die Sicherheit (Rettungswege, Brand – und Hochwasserschutz ) erheblich erhöhe , liege auf der Hand“ ,fügt Carsten Schröder, Vorsitzender der Freien Demokraten in Bingen abschließend hinzu.
Für Montag,01.04.2019, laden die Freien Demokraten um 18.00 Uhr zum symbolischen „Ersten Spatenstich auf den Platz an der Gerbhausstraße ein.

Kandidaten für Kommunalwahl

Kandidaten der Freien Demokraten für Stadtrat gewählt
Stadtverbandsvorsitzender auf Platz eins

Die Kandidatenliste der Freien Demokraten in Bingen wird vom Stadtverbandsvorsitzenden Carsten Schröder, öffentlich-rechtlicher Vermessungsingenieur, angeführt.
Die beiden jetzigen Ratsmitglieder Dipl.-Handelslehrer Peter Eich und Rechtsanwalt Klaus Horbach stehen auf den Plätzen zwei und drei. Der Unternehmer Dirk Rettweiler und die Juristin Yvonne Dessoy folgen auf den Plätzen vier und fünf. Somit stehen die beiden erfolgreichen Fraktionsmitglieder Eich und Horbach einer Verjüngung nicht im Wege, sondern unterstützen aktiv den Beginn eines Generationswechsel der Freien Demokraten in Bingen.

Kandidaten der FDP Bingen zur Kommunalwahl 2019
Kandidaten der FDP Bingen zur Kommunalwahl 2019














von links: Dirk Rettweiler, Klaus Horbach, Yvonne Dessoy, Peter Eich, Carsten Schröder
Auf weiteren Plätzen kandidieren:
6. Sven Raszat, kfm. Angest. 7.Aline Kneilmann,Studentin, 8. Dr. Thomas Pressel, Facharzt für Orthopädie, 9. Sabina Mansfeld, Designerin,
10. Dr. Paul Mounts, Zahnarzt, 11. Charlotte Staut-Kneilmann, Sportlehrerin, 12. Hasso Mansfeld, PR-Berater, 13. Dr. Sebastian Moll, Studienleiter,
14. Rainer Kneilmann, Diplom-Ingenieur, 15. Astrid Peltzer, Diplom-Betriebswirtin (FH), 16. Dominic Moll, IT-Anlagen-Elektriker, 17. Michael Hanne, Diplom-Wirtschaftsingenieur, 18. Hans Henrich, Diplom-Betriebswirt (FH), 19. Dr. Torsten Conrad, Fachzahnarzt für Oralchirurgie, 20. Klaus Peltzer, 21. Dr. Joachim Kaffanke, Rechtsanwalt und 22. Karl Faust, Malermeister.
Erklärtes Ziel bei den Kommunalwahlen am 26. Mai 2019 ist es, mindestens einen Sitz hinzu zu gewinnen.
In den letzten fünf Jahren haben sich die Freien Demokraten als belebendes Element im Stadtrat einen Namen gemacht. Insbesondere bei finanzpolitischen Themen zeigte sich die Kompetenz der Liberalen. Eindringlich haben sie z.B. vor den finanziellen Belastungen bei der Rekommunalisierung der Strom- und Gasnetze gewarnt, leider ohne Erfolg. Allein für Beratungskosten fielen hierbei schon 800.000,00 Euro an und es ist nicht abzusehen, wann dieses Trauerspiel ein Ende hat. Auch ist noch nicht klar, ob überhaupt und wenn ja, wieviel Geld mit dem Netzbetrieb dann irgendwann verdient werden kann.
Erfolgreich waren die Freien Demokraten dagegen bei der Verhinderung einer Tourismusabgabe. Nur ihrem ausdauernden und überzeugenden Argumentieren ist es zu verdanken, dass auch die CDU endlich von der Unsinnigkeit einer solchen Abgabe überzeugt wurde und gegen die Einführung stimmte. In Bad Kreuznach wurde eine solche Abgabe vor zwei Jahren eingeführt, nun aber wieder abgeschafft, weil man erkannt hat, dass hier der Willkür und der Ungerechtigkeit Tür und Tor geöffnet sind.
Für die Zukunft wollen die Liberalen sich auch auf kommunaler Ebene mehr den Themen „Freiheit“ und „Europa“ widmen und damit den nationalistischen Bestrebungen anderer Parteien eine echte Alternative bieten. Zudem gilt es, mehr Frauen in der FDP zu aktiver Mitarbeit zu motivieren. Und „Digitalisierung“ sowie „weltbeste Bildung“ dürfen
auf der Agenda nicht fehlen.
Daneben gilt es die Dauerthemen saubere Stadt und Sanierung von städtischen Straßen und Wegen sowie Abbau der Verschuldung immer wieder zur Sprache zu bringen.
„Wir wollen Bingen mit Augenmaß als lebens- und liebeswerte Stadt, die Wohn- und Arbeitsort sein sollte, weiter entwickeln. Auch die Anbindung ans Rhein-Nahe-Eck wird von uns nach wie vor unterstützt“, gibt Fraktionsvorsitzender Eich die Marschrichtung für die Zukunft vor.



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Carsten Schröder


1. Vorsitzender

Peter Eich


Stadtrat, Fraktionsvorsitzender

Klaus Horbach


Stadtrat, stv. Fraktionsvorsitzender

Dirk Rettweiler


stv. Vorsitzender

Rainer Kneilmann


Schatzmeister

Yvonne Dessoy


Beisitzerin

Dominic Moll


Beisitzer

Michael Hanne


Beisitzer

Klaus Peltzer